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28. Juni 2010

Spannende und abwechslungsreiche Berufserprobung


v.l.o.:Hr. Kön, Hr. Wächter, Baustelle Fa. Herlach, Metallwerkstatt, Hauswirtschaft, re.u.:Hr. Ochs u. Hr. Thetard, Lehrer d. Liesertal-Schule

Vor dem Hintergrund der anstehenden Berufswahl nahmen 14 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Liesertal-Schule in Wittlich-Wengerohr die Gelegenheit wahr, vom 7. bis 9. Juni 2010 ihre persönlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und auch Begabungen im Rahmen einer dreitägigen Veranstaltung im ÜAZ-Wittlich herauszufinden. Als Ergänzung zum Projekt der vertieften Berufsorientie­rung des ÜAZ-Wittlich, an der die Schüler bereits im letzten Jahr teilge­nommen haben, erfuhren sie hier nun die Simulation typischer Ausbildungssituationen und erhielten so Einblicke in berufliche Inhalte. So erlebten die Schüler als „Auszubildende“ einige realitätsnahe Stun­den in den Ausbildungsbereichen Holz, Metall, Farbe, Elektro und Hauswirtschaft in den Werkstätten des ÜAZ-Wittlich. Besonders ist hier das Engagement der vier Unternehmen des Kreises hervorzuheben, die diese Tage aktiv mit­gestaltet haben: Einige Schüler haben sich in einem zum Frisör-Übungsraum hergerichteten Unter­richtsraum unter fachkundiger Anleitung des Lehrlingswarts der Frisörin­nung Herr Michael Wächter vom Frisörsalon M1 Haardesign in Wittlich als angehende Frisörlehrlinge ausprobiert. Unter professioneller Anleitung von Herrn Gerd Kön, Inhaber der Firma Auto Kön in Wittlich Wengerohr sam­melten einige Jugendlichen erste Erfahrungen in der Arbeit eines Kraftfahrzeugmechatronikers in der KFZ-Übungswerkstatt der BBS Wittlich. Schließlich ging es auf der Wittlicher Baustelle Am Kalkturm des Bauunternehmens Herlach aus Morbach darum zu erfahren, wie vielfältig und abwechslungsreich die Berufe im Baubereich sind. Ein Schüler nutzte die Gelegenheit, in der Werkstatt der RWZ Agrartechnik Wittlich Eindrücke aus dem Berufsbild des Landmaschinenmecha­nikers zu sammeln. Im Anschluss an jede Erprobungsphase erhielten die Schülerinnen und Schüler ein kurzes Feedback ihrer Arbeit vom zuständi­gen Ausbilder. Von professioneller Seite eine Bestätigung der eigenen Stärken und Fähigkeiten zu erfahren, hat sicherlich dem einen oder anderen Schüler neue Denkanstöße für die Planung des eigenen beruflichen Werdegangs gegeben.

 

Abwechslungsreich und interessant – das ist das Fazit der Schüle­rinnen und Schüler, die an diesen drei Tagen durchschnittlich in fünf unterschiedliche Gewerke „hineingeschnuppert“ haben. Sicherlich drei sehr erleb­nisreiche Tage, angefüllt mit vielen neuen Eindrücken. Diese Erlebnisse und Erfahrungen in den Werkstätten war dann auch das Hauptthema in den Mittagspausen, in der alle Teilnehmen­den zum gemeinsamen Essen, zubereitet von der Hauswirtschaft des ÜAZ-Wittlich, zusammentrafen.

 

Eine wertvolle Unterstützung bei der Durchführung dieser Veranstaltung war auch die Kreishandwerkerschaft in Person von Frau Assmann, die durch die Anbahnung vieler wichtiger Kontakte zum Gelingen beigetragen hat.


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